Warum lohnt sich die Arbeit mit den „Sucht Basics“?
Es gibt viele potentiell suchtauslösende Substanzen und Verhaltensweisen; Konsumtrends verändern sich schnell – ob Vapes, Social Media oder Cannabis: Nicht immer können wir jede Entwicklung im Detail verfolgen und uns gleich intensiv mit jeder Thematik beschäftigen. Umso wichtiger ist es, die grundlegenden Mechanismen hinter Konsum und Abhängigkeit zu verstehen und Jugendlichen zu vermitteln:
Was macht Konsum und Rausch so attraktiv? Wo beginnt riskantes Verhalten? Welche Faktoren beeinflussen eine Suchtentwicklung – und welche Schutzfaktoren helfen, ihr vorzubeugen?
In dieser Schulung bekommen pädagogische Fachkräfte interaktive Methoden vermittelt, um genau diese Fragen gemeinsam mit Jugendlichen zu bearbeiten. Die Methoden regen zur Reflexion an und ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg in Gespräche über Konsum – sowohl im Gruppen- als auch im Einzelsetting.
Die „Sucht Basics“-Methoden sind bewusst nicht auf ein bestimmtes Thema begrenzt und damit zeitlos einsetzbar. Sie eignen sich sowohl als eigenständige Einheit als auch als Einstieg in ein spezifisches Thema, z. B. innerhalb einer Projektwoche zu „Vapes“, „Social Media“ oder „Alkohol“.
Diese Schulung bietet auch Fachkräften einen guten Einstieg, die sich neu mit dem Thema Sucht(-prävention) befassen und mit Jugendlichen dazu arbeiten möchten.
Schwerpunkte des Workshops:
- Grundlagen der Suchtentstehung und -entwicklung
- Überblick über Substanz- und Verhaltenssüchte
- Interaktive Methoden, um mit Jugendlichen über (exzessiven) Konsum ins Gespräch zu kommen und zur Reflexion anzuregen