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Sozialberatung

Sozialsprechstunde

Der Start in eine Rehabilitation bringt oft viele bürokratische Fragen mit sich. Unser Sozialdienst ist von Anfang an an Ihrer Seite.

Zu Beginn klären wir gemeinsam Ihre aktuelle Lebenssituation. Uns ist wichtig, dass Sie finanziell abgesichert und krankenversichert sind.

Wir lassen Sie mit dem Papierkram nicht allein. Sie haben die Möglichkeit 2x wöchentlich Termin in unserer offen Sozialsprechstunde wahrzunehmen, dort stehen wir Ihnen bei allen administrativen und praktischen Fragen zur Seite:

  • Berufliche Zukunft: Wir unterstützen Sie aktiv bei Gesprächen mit Ihrem Arbeitgeber und begleiten Sie Schritt für Schritt bei der Wiedereingliederung in Ihren Beruf.
  • Behörden- und Kassenmanagement: Wir lotsen Sie sicher durch die Bürokratie und unterstützen Sie im Kontakt mit Jobcentern, Sozialämtern und Krankenversicherungen.
  • Schuldenregulierung: Wir helfen Ihnen dabei, eine Schuldenübersicht zu erstellen, und schlagen die Brücke zu professionellen Schuldnerberatungsstellen.
  • Rechtliche Orientierung: Ob offene Gerichtsverfahren oder Fragen zur Strafzurückstellung – wir stehen Ihnen bei rechtlichen Herausforderungen zur Seite.
  • Persönliche Perspektiven: Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir tragfähige Lösungen für Ihre ganz persönliche Lebenslage.

Soziales Kompetenztraining

Im sozialen Kompetenztraining stärken Sie den Umgang mit sich selbst und anderen im Alltag. Gemeinsam üben wir, die eigene Suchterkrankung offen und verständlich anzusprechen, Unterstützung einzufordern und neue Kontakte aufzubauen. Dabei geht es um Sicherheit in Gesprächen, den Umgang mit Gefühlen und darum, neue soziale Wege für ein suchtfreies Leben zu entwickeln.

Beruflliche Orientierung

Ein zentrales Ziel Ihrer Rehabilitation ist es, Ihnen neue Perspektiven für Ihren Alltag und Ihr Berufsleben zu eröffnen. Da jede Lebenssituation anders ist, passen wir unsere berufsbezogenen Angebote (BORA) ganz individuell an Ihre aktuelle Ausgangslage an.

Sie sind aktuell in Arbeit?

Sie sind aktuell in Arbeit?

Wenn Sie einen festen Arbeitsplatz haben, unterstützen wir Sie dabei, diesen langfristig und gesund zu sichern:

  • Der sichere Wiedereinstieg: Wir planen mit Ihnen im Rahmen der ärztlichen Visite den beruflichen Einstieg – zum Beispiel über ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) oder eine stufenweise Wiedereingliederung (Hamburger Modell).
  • Gemeinsame Gespräche: Wir ermutigen Sie, frühzeitig Kontakt zu Ihrem Arbeitgeber aufzunehmen. Wenn Sie es wünschen, begleiten wir Sie bei gemeinsamen Gesprächen mit Betriebsangehörigen oder dem Betriebsarzt.
  • Kompetenzen im Job: In therapeutischen Einzel- und Gruppengesprächen stärken wir Ihre sozialen sowie emotionalen Kompetenzen und erarbeiten Strategien, wie Sie am Arbeitsplatz sicher mit Ihrer Abhängigkeitsdiagnose umgehen.
  • Die richtige Work-Life-Balance: Wer im Beruf steht, braucht einen Ausgleich. Statt klassischer Arbeitstherapie fördern wir Ihre Freizeitgestaltung durch Ergotherapie (Kreativgruppen), Sporttherapie, Entspannungstechniken, Akupunktur und gemeinsame Aktivitäten in Kleingruppen.

Sie sind aktuell auf Jobsuche oder orientieren sich neu?

Sie sind aktuell auf Jobsuche oder orientieren sich neu?

Je länger Sie nicht mehr im Beruf stehen, desto wichtiger ist es, Schritt für Schritt wieder Sicherheit zu gewinnen. Wir begleiten Sie zurück in den Rhythmus:

  • Interne Belastungserprobung: Durch gezielte Projekttage und arbeitstherapeutische Angebote führen wir Sie langsam wieder an den Arbeitsalltag heran. Hier können Sie Ihre Fähigkeiten austesten, neues Selbstvertrauen gewinnen und Verantwortung übernehmen.
  • Bewerbungs- und Kompetenztraining: Wir machen Sie fit für den Arbeitsmarkt – vom Optimieren Ihrer Bewerbungsunterlagen bis zum Sozialen Kompetenztraining.
  • Beratung: Jederzeit steht Ihnen unsere Reha-Fachberatung offen. Wir unterstützen Sie bei Kontakten zur Arbeitsagentur und vermitteln Sie bei Bedarf an die externe Rehabilitationsfachberatung der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Begleitung bei längerer Arbeitslosigkeit oder Neuorientierung

Begleitung bei längerer Arbeitslosigkeit oder Neuorientierung

Wenn Sie schon länger aus dem Berufsleben ausgeschieden sind oder sich komplett neu orientieren möchten, nehmen wir uns Zeit für die besonderen Hürden:

  • Mut und Motivation: Wir helfen Ihnen dabei, mit Resignation umzugehen, neue Motivation zu schöpfen und eine realistische Einschätzung Ihrer Leistungsfähigkeit zu gewinnen.
  • Potenziale entdecken: Mit wissenschaftlich fundierten Verfahren (wie dem MELBA-Verfahren) erfassen wir systematisch Ihre individuellen Stärken, beruflichen Neigungen und Potenziale.
  • Praktische Anschlüsse sichern: Gemeinsam planen wir die nächsten Schritte nach der Reha – sei es die Vermittlung in Praktika, soziales Engagement, Nachbarschaftshilfe oder die Einleitung einer nahtlosen Adaptionsbehandlung zur weiteren Festigung.

Fachklinik Aggerblick
Marialindener Str. 23
51491 Overath

Tel. 02206 95 22 0
Fax: 02206 82816
Mail: aggerblick@drogenhilfe.koeln

Aufnahmebüro:
Tel. 02206 95 22 12